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IfM-Fakultät aus Wissenschaft und Wirtschaft

Das IfM steht auch für die hervorragenden Dozenten und die gute Zusammenarbeit mit den Studierenden. Akademische Lehrbeauftragte und Praktiker aus der Wirtschaft gewährleisten kompetenten Transfer von aktuellen Expertenwissen mit hohem Praxisbezug in den Studienprogrammen am IfM. Hier stellen wir Ihnen einige unsere Dozenten in Kurzinterviews näher vor.

Assoz. Univ. Prof. Dr. Katharina Hofer
Lehrende für Social Media & Marketing am IfM

Was steht auf Ihrer Visitenkarte?
Assoz. Univ. Prof. Dr. Katharina Hofer
Leitung der Abteilung Marketing for Emerging Markets

Was ist das Coolste/Spannendste an Ihrem Beruf?
Hier gibt es eine Reihe von spannenden Aspekten, z.B. die Zusammenarbeit mit Kollegen auf der ganzen Welt und die Vorstellung von Forschungsergebnissen bei Konferenzen auf allen Kontinenten. Zudem schätze ich die Zusammenarbeit mit meinen Studenten, die neue Sichtweisen auf ein Thema bzw. ihre vielfältige Erfahrung aus der eigenen Berufspraxis einbringen.

Sie haben viel Auslanderfahrung, lebten unter anderem in Buenos Aires. Was hat Sie dort besonders geprägt?
Die Auslandsaufenthalte waren sehr bereichernd für die Entwicklung der Persönlichkeit, die Bildung einer offenen Einstellung sowie das Erlernen von flexiblem Handeln. Es is aus meiner Sicht sehr wichtig zu erfahren, wie in anderen Ländern und Institutionen gearbeitet wird. Ich versuche immer, mir positive Aspekte mitzunehmen und in mein Leben und Arbeiten zu integrieren, insofern konnte ich von allen Auslandsaufenthalten stark profitieren.

Hofer FB klein

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ao. Univ.-Prof. Dr. Jürgen Mühlbacher
Lehrender für Change Management am IfM

Mühlbacher

Forschung & Entwicklung: Was sind die Megatrends der Zukunft?
Wann immer über Megatrends gesprochen wird, irrt mindestens die Hälfte der selbst-ernannten ExpertInnen. Darum bin ich hier sehr vorsichtig. Aber ich bin davon überzeugt, dass die Zukunft der Mobilität – wie immer diese aussehen mag (autonomes Fahren und eMobilität gehören jetzt ja schon fast zum Alltag) – unsere Gesellschaft enorm verändern wird. Reisen wird bequemer und Transporte noch kostengünstiger, zahlreiche Arbeitsplätze (bspw. Berufsfahrer) fallen weg und wir müssen uns überlegen, wie wir damit in Zukunft umgehen werden. Aus Unternehmersicht halte ich biotechnologische Produktionsverfahren für sehr interessant. Diese werden viel mehr verändern als bspw. 3D-Druck oder Industrie 4.0.

Man hört nie auf zu lernen: Welche Fortbildung war für Ihre Karriere am prägendsten?
Ich bin ein überzeugter Empiriker. Mich prägt also vor allem der Dialog zwischen Theorie und Praxis. Nur eine dieser beiden Seiten (also bspw. eine klassische Fortbildung) hervorzuheben, würde in die Irre führen. Im Change Management lernt man auch, wie vergänglich die Begriffe „richtig“ und „falsch“ sind. Daher gilt es, jeden Tag seine Überzeugungen neu zu überprüfen.Deshalb liebe ich es, in berufsbegleitenden Programmen zu unterrichten. Hier ist man gefordert ständig neue Lösungsmöglichkeiten anzudenken. Manche kommen aus der Theorie, manche aus der Praxis – das prägt meine Arbeit sicher am stärksten.

Drei Ratschläge an Ihr 14-jähriges Ich?
„Raus aus der Komfortzone! Und sei neugierig!“ Wenn man etwas verstehen will, hinterfragt man viel mehr und der Lernerfolg ist nachhaltiger.